So schrieb die Presse über Kreneks "Der Diktator" und Weills "Der Zar läßt sich photographieren" beim Kurt-Weill-Fest, Februar 1999:
Wäre nicht das Filmorchester Babelsberg unter der Leitung von Patrik Ringborg gewesen, die Längen hätten sich zu quälender Endlosigkeit gedehnt. So jedoch war die Musik nicht nur dramatische Stütze, sondern auch Retterin in der Not. Vom Persiflierten Trauermarsch, über Humperdinck-Zitate bis zur italienischen Oper, Ringborg entwickelte jeden Klang auf schmalen Grat zwischen der Ernsthaftigkeit des Vorbilds und der Verschmitzheit der Kopie: Willkommen im Reich der Hörbilder.
(Mitteldeutsche Zeitung, 02.03.1999)
Das Deutsche Filmorchester Babelsberg meisterte diese Gratwanderung (zwischen moderner Musik und neoklassischen Elementen) am Sonntag mit viel Gefühl, ließ Platz für die Zwischentöne mitsamt komischen Einlagen.
(mdr, 01.03.1999)
Mehr Glück hatten da ihre Kollegen vom Deutschen Filmorchester Babelsberg in "Der Zar lässt sich photographieren". Angetrieben vom Schweden Patrik Ringborg, dem designierten künstlerischen Leiter des nächsten Kurt-Weill-Festes, kitzelten sie mit großer Beharrlichkeit den Humor der Weillschen Instrumentierung heraus.
(Junge Welt, 10.03.1999)
... was Patrik Ringborg dem Deutschen Filmorchester Babelsberg entlockte, läßt hoffen. Wühlte er schon im "Diktator" konsequent in den untersten Schichten der zwischen Wagner und Puccini anzusiedelnden Partitur, so kehrte er bei Weill den Hintersinn des Stückes konsequent heraus. Was die Bühne an diesem Abend nicht zeigte, konnte man auf diese Weise wenigstens im Orchester erahnen.
(Berliner Morgenpost, 02.03.1999)
Der schwedische Dirigent und designierte künstlerische Leiter des Festivals ab dem Jahr 2000, Patrik Ringborg, feierte als Dirigent der Produktionen "Der Zar läßt sich photographieren", "One Touch of Venus" und des Weill-Galakonzertes "Kurt Weill on Broadway" seinen überzeugenden Einstand.
(Dreigroschenheft, 02.1999)
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