So schrieb die Presse über Patrik Ringborgs Jugend- und Familienkonzerte:
1. Schülerkonzert, Staatstheater Kassel, 03.-07.12.2007
Voll krass, Vivaldi
Eine Lehrstunde für Schüler am Staatstheater
Toll, wenn ein Generalmusikdirektor Kreativität in der Basisarbeit walten lässt. Mit roter Perücke und barockem Outfit verkörperte GMD Patrik Ringborg beim Schülerkonzert "Krasse Klasse" den Komponisten Antonio Vivaldi, dabei Infos über Instrumente, Tempi, Dur und Moll gebend, Cembalo spielend und zuletzt eine spezielle Weihnachtskantate aufführend: Zur selbst arrangierten Barock-Begleitung sang er mit den jungen Besuchern im Schauspielhaus "O Tannenbaum".
Originale Vivaldi-Musik war mit mehreren Solisten angesagt, darunter die Oboistin Sabine Nobis, der Bass Derrick Ballard und - mit viel Verve - die Geigerin Katalin Hercegh.
Zwei Hornisten schauten bei der lustigen Angelegenheit als Hip-Hop-Kids aufgemacht vorbei. Und da Vivaldi einst das Mädchenorchester eines Waisenhauses geleitet hat, war das Konzert als Lehrstunde angelegt. Gar liebliche Zöpfe trugen deshalb die zwischendurch mädchenhaft kichernden Musikerinnen des Staatsorchesters. Nur Musikerinnen? Unter ihnen befand sich auch ein Geiger mit Rock und Perücke, irgendwie voll krass.
(Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 06.12.2007)
2. Jugendkonzert, Theater Freiburg, 03.05.2007
Ohren für die Klangfarben: "Philharmonische Zeitreise"
Am Donnerstag nahm Patrik Ringborg sein Publikum im Großen Haus des Theaters Freiburg mit auf eine Philharmonische Zeitreise, laut Programm eine Bildungsreise: "Die Geschichte des Orchesters von Gabrieli bis Bernstein".
Einleuchtend die Zwischenstopps: Vivaldi stand für die Formierung des Streichorchesters, Mozart für das Hinzunehmen von Holzbläsern, Beethoven für die sinfonische Besetzung mit Pauken und erweitertem Holz und Blech; mit Berlioz beginnt die romantische Ausdifferenzierung der Klangpalette, auf der Wagner neue Leuchtfarben mischte und die Richard Strauss zum Charakterisieren nutzte. Bei Webern dann die Reduktion auf versprengte Farbgruppen Đund Bernstein stand wohl für den puren Spaß an der Klangpracht, den die "Candide"-Ouvertüre verströmt.
Der Moderation Ringborgs, vorgetragen mit jungenhaftem, etwas hšlzernem Charme, merkte man an dass sie sich aufs Wesentliche beschränken sollte. Hinzukommende Instrumente wurden knapp erwähnt und von den Musikern hochgehoben, die Beispiele kurz gehalten; das gewichtigste Stück war der erste Satz aus Beethovens Siebte. Schön, dass für das "Lohengrin"-Vorspiel und das letzte von Weberns Orchesterstücken op. 6 Zeit war: Das eher unruhige Publikum hatte durchaus Ohren für diese unterschiedlichen Klangfarbenmusiken.
Der Ansatz, ein junges Publikum auf solche Art an die klassische Orchestermusik heranzuführen, kann nicht genug belobt werden ... Das Philharmonische Orchester jedenfalls zeigte sich unter Ringborgs Leitung, abgesehen von sehr wenigen, wohl der Unruhe geschuldeten Ungenauigkeiten, als einwandfrei funktionierende, oft geradezu funkelnde Zeitmaschine - besonders die Holzbläsercrew sorgte für
Glanzpunkte.
(Badische Zeitung, 05.05.2007)
1. Jugendkonzert, Essener Philharmoniker, Aalto-Theater 13.10.2002
Oskarprämierte Musik begeistert Publikum
Patrik Ringborg war der wendige Dirigent, ... es wurde Orchestermusik gespielt, die es in sich hatte. Die Philharmoniker spielten elanvoll und die Zuschauer und -hörer waren begeistert.
(NRZ, 16.10.2002)
1. Kinderkonzert, Essener Philharmoniker, Aalto-Theater 28.04.2002
Vivaldi ist kein alter Zopf
Amüsantes Familienkonzert der Philharmoniker im Aalto-Theater
Er habe "Nutella in Gruga" geschrieben - pardon, etwas anders klingt es schon im Original, "Ottone in villa" - und auch sonst recht tolle Musik: Um Meister Antonio Vivaldi drehte sich alles beim Familienkonzert der Philharmoniker. Er konnte das Zwitschern der Vögel und eine wilde Jagd mit Tönen malen. Wie das klang und wie der berühmte Maestro wohl seine Schülerinnen vom Ospedale della Pietà in Venedig einst unterrichtet haben mochte, das war im Aalto-Theater auf amüsante Weise nachzuvollziehen.
Kapellmeister Patrik Ringborg hatte die Idee. Und es ging stilecht zu: Nicht nur, dass die Philharmoniker sich allesamt in brave Mädchen mit Zöpfchen verwandelt hatten, auch Ringborg alias Vivaldi erschien in Kostüm und künstlicher Lockenpracht. Mit hörbarer Spielfreude ging es durch die verschiedenen Konzertsätze. Susanne Wohlmacher brillierte mit virtuosem Flötenton und ließ hören, wie ein Distelfink à la Vivaldi tiriliert. Lisa Outred erfreute mit schmeichelndem Oboenton in d-moll und Kerstin Holstein war im Largo des C-Dur Konzert mit zarten Piccolo-Tönen präsent.
Auf große Begeisterung stieß es, dass die Mädchen dann Besuch von Jungs von der Straße bekamen. Sie ergänzten mit ihren Instrumenten den Unterricht wohltönend, zumal manch Virtuoses zu hören war: Herausragend Nikolai Mintchev, der aus den Vier Jahreszeiten den "Herbst" (3. Satz) mit Geigentönen wahrhaft feurig und farbig wiedergab. Herbert Hechenberger trat mit funkelndem Belcanto als zweiter Lehrer auf und intonierte eine Arie aus "Ottone in villa". Konzertausschnitte jede Menge: Einen koketten Dialog zweier Fagotte boten Ilka Wagner und Sergio Giordano, strahlenden Hörnerklang ließen Janos Zinner und Jens Kreuter im Doppel mit dem Cellisten Armin Fromm vernehmen. Kurzum - diese Schulstunde stieß auf pure Freude.
(WAZ, 03.04.2002)
1. Jugendkonzert, Essener Philharmoniker, Aalto-Theater 03.11.2000
Instrumental hörte man das lebensfroh sprühende (Bach-)Konzert für vier Cembali und Orchester in a-moll. Die wendigen Solisten und das Orchester unter Leitung von Patrik Ringborg ließen das Konzert in vollem Glanz erstrahlen.
(WAZ, 04.11.2000)
Familienkonzert, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Die Glocke 04.03.2000
Vor allem aber hatte Patrik Ringborg mit der Deutschen Kammerphilharmonie eine Bande unter seine Fuchtel, deren musikalischen Verführungskünsten hierzulande schon so manch harmloser Bürger erlegen ist und deren Bläsersolisten an diesem Morgen, nicht zuletzt dank des ganz auf das tänzerische Element, auf Witz und Schmackes abzielenden Dirigenten, mal wieder gefährlich gut aufgelegt waren. Die Musik stammte vom Geburtstagskind Kurt - Weil(l) die so schön ist!
(Weser-Kurier, 07.03.2000)
3. Familienkonzert, Freiburger Philharmoniker, Freiburger Theater 10.07.1999
Im jüngsten Familienkonzert hatte der Dirigent Patrik Ringborg ein Familientreffen der Musiker-Dynastie (Bach) organisiert. Ein TV-Team war auch dabei, als Ringborg im Freiburger Konzerthaus mit angeörigen des Familienclans über dies (etwa die Oboe d'amore und das Fortepiano) und jenes (beispielsweise die von Bach abgebüßte Gefängnisstrafe) plauderte. Die hübsche Idee, unter dem Motto "Bach - eine schrecklich Nette Familie" im Konzert den TV-Event zu suggerieren, trug.
Nicht nur, weil das Anekdotische rund um die Bachs dem kindlichen Bedürfnis entsprach, sich beim Begreifen komplexer Vorgänge an Konkretem zu orientieren. Sondern auch, weil es den Orchestermusikern selbst sichtbar Spaß bereitete, sich auch einmal in Perücke und mit einer sprechender Rolle zu exponieren. ... Thema waren die Mitgliedern des Bachschen Familienkorchester. ("Das war so Ähnliches wie die Kelly Family"). ... Begeisterter Beifall.
(Badische Zeitung, 13.07.1999)
1. Familienkonzert, Freiburger Philharmoniker, Freiburger Theater 29.11.1997
Der (Vivaldi) betritt nun mit roter Perücke und barockem Rock in Gestalt von Patrik Ringborg den Raum... Im Aufbau!
(Badische Zeitung, 01.12.1997)
1. Familienkonzert, Freiburger Philharmoniker, Freiburger Theater 01.12.1996
Im Aufbau!
(Badische Zeitung, 03.12.1996)
1. Jugendkonzert, Freiburger Philharmoniker, Freiburger Theater 27.11.1994
Die von Patrik Ringborg engagiert geleiteten Philharmoniker schafften ihr beträchtliches Pensum mit Bravour. ... Dirigent Ringborg und die Philharmoniker ließen auch bei Brittens klingender Instrumentenkunde keine Wünsche offen.
(Badische Zeitung, 29.11.1994)
So schrieb die Presse zu den übrigen Konzerten
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