So schrieb die Presse über Offenbachs "Hoffmanns Erzählungen" am Staatstheater Kassel, September 2007:
Sehr real und plastisch kam Offenbachs Musik aus dem Graben. Patrik Ringborg handhabte Ensemble, Chor und Orchester souverän und sorgte für feine dynamische Differenzierung und große Momente. Offenbach - schön und doppelbödig. Das war ein Vergnügen zu hören.
(Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 24.09.2007)
(Hersfelder Zeitung, 24.09.2007)
Der neue Generalmusikdirektor Patrik Ringborg nimmt es genau und wird für eine Niveausteigerung des Kasseler Musiktheaters sorgen. Dies bestätigte auch die zweite Vorstellung von Hoffmanns Erzählungen. Höchst sorgfältig geprobt, sensibel abgestuft in Farbe und Tempo kam Offenbachs Musik daher. Und Ringborg zeichnet sich durch ein Verantwortungsgefühl aus, das nicht alle Maestros haben: Er ist ein Dirigent, der auf die richtige Balance zwischen Orchester und Gesang achtet. Dabei gebührt dem Orchester Lob für sein differenziertes Spiel.
(Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 28.09.2007)
Unter der beherzt-sensiblen Leitung des neuen Kasseler Generalmusikdirektors Patrik Ringborg, eines ausgewiesenen Sänger-Dirigenten, genoss das Orchester des Staatstheaters die Melodien in ihrer unwiderstehlichen Schönheit, flexibel in Tempo und Artikulation, klar und prägnant, versonnen und dramatisch.
(Fuldaer Zeitung, 25.09.2007)
Hoffmanns fesselnde Erzählungen in Kassel
Patrik Ringborg, der neue schwedische Orchesterchef des Staatstheaters Kassel, bot mit der Premiere von Hoffmanns Erzählungen einen vielversprechenden Opern-Einstand. Er präsentierte im kreativen Einverständnis mit der Regisseurin Gabriele Rech analytisch scharf die eisige Entfremdung der sozialen und privaten Existenz, die Jacques Offenbachs romantisch-fantastisches Modell unvergleichlich verdichtet.
Ringborg formte mit genauer Gestik die dynamischen Kontraste und die stilistischen Differenzen der musikalischen Struktur heraus. Dem Schmeichelnden der Streicherpassagen setzte er dramatische Zuspitzungen entgegen. Er machte das Unheimliche (ein gewichtiges Moment der Romantik) in der Komposition hörbar und schob es gegen die delikat und federleicht gebotenen Rückgriffe auf Offenbachs komische opera-bouffe.
(Thüringer Allgemeine, 02.10.2007)
Abgründe hinter sanft wiegenden Rhythmen
Nach dem erfolgreichen konzertanten Einstand hat Patrik Ringborg, der neue Generalmusikdirektor des Kasseler Staatstheaters, mit Offenbachs Hoffmanns Erzählungen seinen hoch entwickelten Sinn für klangfarbliche Abstufungen und musikalische Dramatik unter Beweis gestellt.
Das Orchester folgte seinem neuen Chef Patrik Ringborg mit Frische und Schwung. Bemerkenswert sind des Dirigenten Leichtigkeit und sein hoch entwickelter Sinn für fein ausbalancierte Klangfarben. Viel Beifall.
(Göttinger Tageblatt, 28.09.2007)
Was aus dem Graben zu hören war, war von Format, weil es sich gerade nicht in den Vordergrund spielte. Durchsichtigkeit hatte Ringborg dem Orchester verordnet, was viele schöne Details ermöglichte. Ein gelungener Einstand...
(Badische Zeitung, 30.10.2007)
Leidenschaftlich liebende Muse
Patrik Ringborg trägt die Sänger auf Händen und wird mit dem farbenreich musizierenden Orchester allen Facetten zwischen Operette und großer Oper gerecht - ein glänzender Einstand als neuer GMD des Staatstheaters Kassel.
(Orpheus, 11./12.2007)
Patrik Ringborg, der neue Mann am Pult, war nun im Graben verschwunden. Was von dort zu hören war, hatte Format und diente die Aufführung, indem es sich gerade nicht mit dicken Klangmassen in den Vordergrund spielte. Durchsichtigkeit hatte Ringborg dem Orchester verordnet, was viele schöne Details ermöglichte und zum Beispiel den hervorragend disponierten Bläsern Gelegenheit zu glänzen bot. Ein gelungener Einstand...
(Kulturmagazin, 11.2007)
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