So schrieb die Presse über von Webers "Der Freischütz" am Aalto-Theater Essen, Mai 2002:
Romantik gab es dafür aus dem Orchestergraben. Patrik Ringborg musizierte mit den Essener Philharmonikern und einem geschloßenen Ensemble Webers Natur- und Seelenmusik mit ihren düsteren und grellen Farben, mit ihrer Idyllen und Dämonik sehr stimmungsvoll und prägnant. Dafür wurde er gefeiert.
(Westfälische Rundschau, 25.5.2002)
Dank der "Lenkung des Ewigen" weht dem Besucher unter der musikalischen Leitung von Patrik Ringborg mit den Essener Philharmonikern aus dem Orchestergraben doch eine gehörige Portion frischen Sauerstoffs aus deutschem Wald entgegen... Da leuchtet Webers Partitur, kann man sich beim Orchesterklang als Hörer auf eine innere Bühne zurückziehen.
(Westdeutsche Zeitung, 22.05.2002/24.05.2002)
Patrik Ringborg läßt die Essener Philharmoniker verhangen bis verhalten musizieren, behauptet keinen knalligen Sündenfall. Er dirigiert einen sensiblen Freischütz, hegt Webers Naturidyllik und wiegt zart Agathes Schlummerarie.
(Westfälischer Anzeiger, 21.5.2002)
...das sehr gute Niveau auch der Sänger und der Essener Philharmoniker, die unter der unsentimentalen Leitung von Patrik Ringborg Rauschzustände meiden zugunsten kammermusikalischer Feinheit, lyrischer Eindrücklichkeit und Transparenz. Deren Solo-Instrumentalisten Ausdrückstiefe und volkstümlichen Elan zeigen, wie etwa der so empfinsame wie elegante Dialog des Solo-Cellos mit Agathes Cavatina "Und ob die Wolken" - Berührungspunkte mit Jacques Offenbach.
(Süddeutsche Zeitung, 21.05.2002)
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