So schrieb die Presse über Donizettis "Don Pasquale" am Aalto-Theater Essen, September 2000:
Und hier ist von einem Glücksfall aus dem Aalto-Theater zu berichten. Patrik Ringborg entlockte zusammen mit den fein und filigran aufspielenden Essener Philharmonikern der Partitur ein Höchstmaß an Elastizität, an Witz und Wärme gleichermaßen. Einfach fabelhaft!
(NRZ, 18.09.2000)
Dabei erstrahlen Dirigent, Orchester und Ensemble in einem so harmonisch ausgewogenem Verhältnis, daß der Rezensent das Gefühl hatte, einer Operngala beizuwohnen - so macht diese wunderbare Oper wieder Spaß.
Der junge Dirigent Patrik Ringborg hatte das Orchester vorbildlich motiviert, pars pro toto seien nur die hinreißenden Celli und das traumhafte Trompetensolo erwänt. Ein stimmig federndes Brio-Musizieren garantierte perfekten Donizetti. Glücklich das Haus, welches einen so wunderbaren Kapellmeister sein eigen nennen darf. Ringborg hat alles perfekt im Griff; er koordiniert Chor und Ensembles vorbildlich und atmet hochmusikalisch einfühlsam mit allen Sängern.
Ein Abend mit durchweg schönstem Belcanto-Glanz.
(Der Opernfreund, 10.2000)
Zuletzt sei erneut der Kapellmeister Patrik Ringborg gerühmt. Man schätzt ihn schon aus der letzten Spielzeit als enorm präzisen, musikalischen Dirigenten, bei dem nicht nur das Orchester - die Essener Philharmoniker in kleiner, feiner Besetzung - gut aufgehoben ist, sondern auf den sich auch die Sänger verlassen können.
(Westdeutsche Zeitung, 19.09.2000)
Auffällig zunächst Dirigent Ringborg, der jede musikalische Stimmung in Körpersprache umsetzt, exakte Einsätze und vielerlei Impulse gibt, den Essener Philharmonikern erfolgreich einen samtenen, duftigen Klang abverlangt. Sehr differenziertes, bisweilen feuriges Interpretieren, mit Sinn für die feinen dramatischen Zwischentöne.
(Ruhr-Nachrichten, 19.09.2000)
Musikalischer Genuss. In der Saisoneröffnung machte sich der junge Dirigent Patrik Ringborg zum glühenden Anwalt des Werkes. Er ist ein unnachgiebiger Perfektionist in der musikalischen Realisierung und führt die Essener Philharmoniker auf die Höhe ihrer Kunst;
Feinschliff und Kontrastfarben, rhythmische Flexibilität, musikalische Gestik und Phrasierung, zumal in der Accompagnato-Deklamation, sind in Ringborgs Dirigat vorbildlich vereint. Die Sänger sind dank Ringborgs Beherrschung des Stoffes ideal aufgehoben. Nahtlos fügen sich Bühne und Orchester zusammen. Durchgeformt ist jeder melodische Einfall Donizettis, erhält Individualität und plastische Analogie zur Erzählung. Die Essener Sänger sind seine herrlichen musikalischen Partner.
(Neue Westfälische, 19.09.2000)
Sei abschließend noch die Leistung der Essener Philharmoniker unter Patrik Ringborg hervorgehoben, deren Interpretation von der Ouvertüre an der Idee einer komischen Oper mit aufschlußreichen Nuancen voll entsprach.
(ZDF Morgenmagazin, 18.09.2000)
... und daß, obwohl ihm die Essener Philharmoniker ein samtiges Klangbett bereiteten. Patrik Ringborg, Essens Erster Kapellmeister, stand am Pult und ließ die Partitur mit all ihren Facetten aufblühen.
(Westfälische Nachrichten, 19.09.2000)
Patrik Ringborg präsentiert mit den Essener Philharmonikern eine elegant-federnde Donizetti-Melodik, die sich präzis gezeichneter Ensemblekunst verpflichtet fühlt.
(Westfalenpost, 19.09.2000)
(Opernbesprechungen, 09.2000)
Dirigent Patrik Ringborg betreut die spritzige, seelenvolle Partitur sehr genau, mit federnder Eleganz und deutlicher Transparenz. Er kümmert sich hingebungsvoll um die Sänger, die zu behenden Parlando-Zwiegesprächen und zu herrlich lockeren Ensembles zusammenfinden.
(Westfälische Rundschau, 19.09.2000)
Und so entsteht eine Komödie, die auf Zehenspitzen einhergeht. Bereits mit den ersten Takten der Ouvertüre gibt Ringborg die Marschrichtung an. Zart und biegsam entfaltet sich die feine Melodik, und die Brio-Teile erhalten ihren Drive aus innerer Energie und nicht aus Paukenschlägen.
(Westfälischer Anzeiger, 15.02.1999)
Zum jungen Team stößt der Dirigent Patrik Ringborg, der für Donizettis Eleganz viel Sinn zeigt, der manchmal die Bläser zu stark hervorkitzelt, aber den Sängern ein guter Partner ist. Er animiert Essens Philharmoniker zum geschliffenen Musizieren.
(WAZ, 18.09.2000)
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