So schrieb die Presse über Donizettis "Don Pasquale" an den Städtischen Bühnen Freiburg, Dezember 1997:
Hervorragend das Freiburger Philharmonische Orchester unter Patrik Ringborg. Immer wieder hörte man in der Premiere Eleganz, Leichtes, Trippelndes. Ein Donizetti "auf Spitze". Das hatte Schwung und Esprit. Abstufungen, Ritardandi und Überraschungen waren sehr sorgfältig realisiert. Ins Lob einzubeziehen ist der Chor. Freiburg hat wieder eine musikalisch und szenisch lohnende, in Originalsprache gesungene Belcanto-produktion.
(Badische Zeitung, 23.12.1997)
(Basler Zeitung, 23.12.1997)
(Badisches Tageblatt, 31.12.1997)
Wer hätte das gedacht - bei dieser Ouvertüre. Neigt der junge Wilde der Freiburger Dirigentenriege, Patrik Ringborg, doch eher zum Stürmen und Drängen. Statt dessen nun hüpfend leichte Zartheit, vollendete Transparenz in einer Partitur, die jeden Schnitzer als Katastrophe offenbart. Nichts da von eindimensionalem, italienischem Rhythmusfetisch, keine Spur von Pauken und Trompeten. Dafür tänzerische Souveränität.
Ringborg taucht mit großem Gestus in den Orchesterapparat, zieht die einzelnen Stimmen ganz hoch ins Auditorium, nimmt sich Zeit für Entwicklungen und Charaktere, ist immer um Drive bemüht, ohne dabei laut und um jeden Preis eingängig zu wirken, schafft zum ersten Mal ein stimmiges Klangbild zwischen Bühne und "Graben" in der vermaledeiten Zelt-Akustik.
(Kulturjoker, 1.1998)
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